Symposium 2017 – Rückblick

Lungenkrebs – gemeinsam Lösungen finden
14. November 2017 18:30 Uhr

Einladung mit Lageplan (Pdf)

Unser traditionelles Minisymposium findet dieses Jahr unter dem Titel: Lungenkrebs – gemeinsam Lösungen finden.

Rückblick

Liebe SpenderInnen, liebe InteressentInnen,

Das 6. Mini-Symposium unter dem Titel «Lungenkrebs – gemeinsam Lösungen finden» gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Die spannenden Referate, das rege Interesse wie auch die positiven Rückmeldungen werden uns jedoch noch lange in Erinnerung bleiben.

Nach der Begrüssung durch den Stiftungsratspräsidenten, Dieter A. Enkelmann und Herrn Sanjay Singh von der CSS gewährte der CEO des UniversitätsSpital Zürichs, Prof. Gregor Zünd, einen Einblick bzw. –Ausblick in die Universitäre Medizin. Die Zukunftsperspektive sieht die personalisierte Medizin und die Prävention klar im Fokus. Aufgrund der kontinuierlichen Fortschritte in der Früherkennung wird eine breit abgestützte interdisziplinäre Zusammenarbeit immer wichtiger bzw. gar unabdingbar.

Aufgezeigt wurde dieser Teamspirit durch Mitglieder von verschiedenen Kliniken und Instituten des UniversitätsSpital Zürich, anhand eines eindrücklichen Falls eines Patienten.

2015 erlitt dieser einen Herzinfarkt. Bei den Abklärungen wurde als Zufallsbefund ein Adenokarzinom der Lunge diagnostiziert. Nach initialer Chemotherapie erfolgte die Entfernung des ganzen linken Lungenflügels. Kurz darauf wurde eine Hirnmetastase entdeckt. Diese konnten dank stereotaktischer punktgenauer Bestrahlung behandelt werden. Zudem gelang es weitere kleine Tumorherde dank einer neuartigen Immuntherapie in Schach zu halten. Heute geht es dem Patienten, der selber anwesend war, sehr gut. Im Interview erzählte er dem gespannt zuhörenden Publikum von seiner Geschichte und seinen Erfahrungen. Auch er selbst war überrascht zu erfahren, wie viele Personen aus UniversitätsSpital Zürich in die Behandlung seiner Erkrankung involviert waren.

Was eigentlich hoch komplex ist, klang plötzlich ganz einfach. Die Referentinnen und Referenten konnten dank praxisnahen Beispielen allen bildlich erklären, wie es zu den therapeutischen Entscheidungen kam und die verschiedenen Behandlungsschritte durchgeführt wurden. Oder wussten Sie, dass Immunotherapie mit dem Gas- und Bremspedal beim Autofahren zu vergleichen ist?

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir an diesem Anlass so viele interessierte und wissensbegierige Menschen begrüssen durften. Ein herzlicher Dank geht auch an die Referentinnen und Referenten, welche im Anschluss an die Präsentationen für Fragen und Antworten zur Verfügung standen. Der rege Austausch wurde von beiden Seiten sehr geschätzt.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihr Vertrauen, welches Sie der Stiftung für angewandte Krebsforschung entgegenbringen und freuen uns, Sie bald wieder begrüssen zu dürfen.